9c in Speyer

Am Mittwoch, den 22.06.22, ging unsere 3-tägiges Landschulheim in Speyer los. Zuerst haben wir uns alle um 9:20 Uhr in Bruchsal am Bahnhof getroffen und sind dann gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Zimmermann und der Referendarin Frau Heinrich mit dem Zug losgefahren. Nach ca. 1½ Stunden sind wir schließlich in Speyer angekommen und von dort mit dem Bus durch die Innenstadt zu unserer Jugendherberge, die wir liebevoll "Ranzbude" genannt haben, gefahren. An der Ranzbude angekommen sind wir von dort zuerst zu Fuß in die Stadt gelaufen. In der Stadt haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt und sind Mittagessen gegangen. Nachdem unsere Freizeit rum war, haben wir uns alle wieder am Speyerer Dom getroffen und sind von dort zur Jugendherberge zurück gelaufen. Angekommen hatten wir erstmal Zeit, unsere Zimmer zu beziehen. Danach haben wir uns mit der Dame unterhalten, die die Jugendherberge leitet, denn diese hat uns eine kleine Einführung gegeben und hat uns alle Regeln usw. erklärt. Nach der Einführung haben wir uns zu unserer ersten geplanten Aktivität getroffen: „Murder Mystery“. (Achtung Ironie;-)) Murder Mystery war das Spannendste, was wir je erlebt haben! Spaß bei Seite, zuerst hat uns der Mann, der uns begleitet hat, begrüßt und uns ein wenig erklärt, um was für einen Mordfall es sich handelt, den wir klären müssen. Anschließend sind wir im Regen losgelaufen zu einer Wiese, an der wir Halt gemacht haben. Ein paar Leute aus der Klasse haben hier eine Rolle bekommen mit Charaktereigenschaften, Familienmitglieder, etc. - es gab Rollen wie z.B. Metzger, Fischer, Witwe usw. An dieser Station ist Frau Budjan mit ihrer Tochter zu uns gestoßen. Wir sind weiter gegangen und an verschiedenen Stopps angekommen, an denen er Hinweise gezeigt hat, aber selbst erklärt hat, was sie bedeuten. Am Ende haben alle, die eine Rolle bekommen haben, noch eine Aussage bekommen und anhand dieser Aussage wurde der Täter gefunden. Das Ganze hat ca. 90min. gedauert - aber wir waren dabei. Anschließend hatten wir noch einmal Freizeit und durften in der Stadt herumlaufen. Da es noch immer geregnet hat, sind die meisten in ein Café oder in Läden gegangen. Später haben wir uns wieder alle vor dem Dom getroffen und sind zurück in die Ranzbude gelaufen. Dort gab es dann Abendessen. Es gab jedoch für uns leider keine Spätzlen mehr, da der Flori, der Koch, keine mehr gemacht hat. Dafür gab es leckere Tortellini. Nach dem Abendessen sind wir alle raus und haben zusammen auf dem Basketballplatz Basketball gespielt, wo Frau Zimmermanns „Satz des Tages“ entstanden ist: „Frau Zimmermann, Sie haben den Vibe gekillt“. Am Abend sind wir alle hoch auf unsere Zimmer, ein paar Mädchen haben noch mit Frau Zimmermann gequatscht, bis dann natürlich alle ins Bett gegangen sind. Am nächsten Morgen haben wir uns um 8:30 Uhr zum Frühstück getroffen, wo unsere 2. Klassenlehrerin Frau Lang mit ihrem Sohn dazugekommen ist. Von dort aus sind wir ins Technikmuseum mit IMAX- Kino gelaufen. Dort angekommen, haben wir uns zuerst im Kino den Film „Apollo 11“ angeschaut und sind anschließend durch das Museum gestreift und haben uns die verschiedenen technischen Sachen angeschaut. Bevor wir das Museum verlassen haben, haben wir uns im Restaurant getroffen, wo die Lehrerinnen einen Kaffee getrunken haben und sind von dort zum Ausgang, wo wir noch Klassenfotos gemacht haben. Dort haben wir uns von Frau Lang und ihrem Sohn verabschiedet und sind in die Stadt gelaufen, wo wir uns wieder in Gruppen aufgeteilt haben und uns zum Mittagessen begeben haben. Anschließend sind einige von uns mit Frau Zimmermann und Frau Heinrich in den Park gegangen oder zurück zur Ranzbude. Die Gruppe bei Frau Zimmermann hat sich noch an den Rhein gesetzt -hier entstand ihr „Satz des Tages“ für den Donnerstag: „Satzglieder sind die Glieder eines Satzes“. Später haben wir uns alle um 18:30 Uhr wieder zum Abendessen eingefunden. Nach dem Abendessen sind wir gemeinsam in die „Beach Bar“ gegangen, die gegenüber unserer Ranzbude am Rhein lag, und haben dort natürlich nur alkoholfreie Cocktails getrunken. Da unsere Jugendherberge schon um 22:00 Uhr die Türen schließt, mussten wir uns zeitig wieder auf den Rückweg begeben. Dort hat uns Frau Zimmermann einen Kurs gegeben, wie man leise eine Tür schließt. Schließlich sind irgendwann alle ins Bett gefallen. Am Freitagmorgen sind wir nach dem Frühstück zum „Sealife“ gelaufen, wo wir uns hübsche Fische anschauten, lernten, wie Quallen leben, Selfies mit Haien machten und Kaffee tranken. So gegen 12:00 Uhr sind wir zum letzten Mal in unsere Ranzbude zurückgekehrt und haben unsere Koffer geholt. Zu guter Letzt haben wir der Ranzbude den Rücken gekehrt und sind mit dem Bus wieder zum Bahnhof und von dort mit der Bahn, die Verspätung hatte, nach Bruchsal gefahren, wo wir um ca.13:30 Uhr angekommen sind. Vom Bahnhof aus durften wir dann nach Hause gehen. Frau Zimmermanns liebstes Wort im Landschulheim war, wer hätte es gedacht „Ranzbude“. Alles in allem hatten wir eine sehr lustige und schöne Klassenfahrt!

Text: Emma, 9c

Bilder: L. Zimmermann, C. Heinrich